Produktionen:

"… ein Denkraum, eine klinisch reine Black Box mit gleißend weißem Rollbett, das an Mats Eks Version der vor Verzweiflung irr gewordenen Giselle in der Anstalt erinnert."
(Braunschweiger Zeitung)
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Szenenbild Giselle
Giselle oder: Was wäre wenn?, nach Adolphe Adam
Choreographie: Henning Paar
Bühne: Anna Siegrot, Kostüme: Isabel Kork
Theater: Staatstheater Braunschweig, 2003

"Keiner glaubt heute mehr an Gespenster. Auch nicht mehr an Feen, Sylphen oder Wilis, jene Luftgeister verstorbener Jungfern, die in der klassischen "Giselle" die Männer nächtens zu Tode tanzen. In Henning Paars moderner Ballettversion, die jetzt im Großen Haus des Staatstheaters mit Live-Musik des Staatsorchesters Premiere hatte, kämpft und ringt Giselle folglich auch in jenem zweiten Märchenakt mit dem eigenen Schicksal und den gesellschaftlichen Situationen, die ihrem Glück entgegenstehen.
Sehr konsequent hat Braunschweigs Ballettdirektor der Frage nachgedacht, was wäre, wenn Giselle nicht gleich tot zusammenbräche (…) Und so ist der ganze zweite Akt bei ihm ein Denkraum, eine klinisch reine Black Box mit gleißend weißem Rollbett, das an Mats Eks Version der vor Verzweiflung irr gewordenen Giselle in der Anstalt erinnert. (…) "
Braunschweiger Zeitung